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Simon Risi, Reorganization of the alphabetical order according to ABC2Ginio1n5, Reorganization of the alphabetical order according to ABC2Ginio1n5

poster of the city of zurich

„Für die Ausstellung im Helmhaus ordnete Simon Risi die Namensliste der
Künstlerinnen und Künstler neu. Dafür liess er eine Formel modifizieren, die gewöhnlich für die Ermittlung der Vermögensverteilung innerhalb einer Gesellschaft eingesetzt wird. Die neue Formel lautet ABC2Gini1o5n und wurde von Physik-Doktorand Bermann Steinmacher im Auftrag von Risi entwickelt. In der Wohlfahrtsökonomie gibt der sogenannte Gini-Koeffizient an, wie fair das Vermögen in einer Gesellschaft verteilt ist. In einem ersten Schritt hat Risi mittels der Steinmacher-Formel bestimmt, wie gerecht die Verteilung der Buchstaben und Namenslängen anlässlich der letztjährigen Stipendienausstellung war. Dann hat er die Namen der diesjährigen Künstlerinnen und Künstler analysiert und so neu geordnet, dass der Gini-Koeffizient möglichst niedrig ausfällt, die Ordnung also so gerecht wie möglich ist. Die Formel berechnet jeweils nur eine einzige Reihenfolge und kann daher nicht weiter beeinflusst werden. ABC2Ginio1n5 kann als neues Ordnungsprinzip auf alle Namenslisten angewendet werden. Auf den Werbeplakaten, Websites, in den Pressemitteilungen zur Stipendienausstellung und bei der Preisträger*innen Verkündigung, wird diese neue Ordnung der Namen verwendet.“ Text von Samuel Herzog

Scan Flyer Helmhaus
Website City of Zurich - Culture Departement
Website Helmhaus
poster in the tram in zurich
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